Sunday, March 26, 2006

A380: Zulassung geschafft


Das gewagte Unterfangen ist nun geglückt: 897 wurden in 80 Sekunden durch AIRBUS evakuiert. Schummriges Licht, eine Cabine wie nach einem Langstreckenflug - wer mal geflogen ist, kennt dies.

AIRBUS hat es geschafft. Obwohl im Vorfeld selbst vom eigenen Management die Erwartungen an den Test gedämpft worden waren, wurde dennoch alles daran gesetzt, gleich beim ersten Mal die letzte noch bestehende Hürde zur Verkehrszulassung zu meistern. Und die Hamburger haben es geschafft und nun stehen dem neuen "König der Lüfte" also die Toren zur Welt offen.

Der ersten Auslieferung an Singapore Airlines im Herbst diesen Jahres steht also nichts mehr im Wege. Trotz dieses aussichtsreichen Jungfernfluges mit Passagieren stehen hat AIRBUS die Gewinnschwelle noch nicht erreicht. Die 12 Milliarden Euro an Entwicklungskosten werden erst bei ca. 300 verkauften Maschinen (Stückpreis 290 Millionen Euro) eingespielt sein. Noch sind nur 156 Bestellungen eingegangen und die tollkühnen Träume eines Badezimmers am Himmel oder eines Konferenzzentrums sind wohl eher Träume als Realität. Höchstens die arabischen Scheichs werden sich diesen Traum vielleicht leisten wollen, komfortabel zu reisen. Aber auch dort sind die Reisebudgets nicht mehr so übig ausgestattet. Deshalb braucht AIRBUS dringend auch den U.S.-Markt, der bisher weiter fest an BOEING gebunden ist.

Wednesday, March 01, 2006

Stewardessen in Panik


SPON online berichtet

Stwardess in Panik
"Hilfe, wir stürzen ab"

Völlig aus der Fassung ist eine Stewardess bei Turbulenzen auf einem Las-Vegas-Flug geraten. Mit panischen Schreien sorgte sie in der voll besetzten Boeing 747 der Fluggesellschaft Virgin Atlantic für Aufruhr.

London - Mehrmals schrie die britische Stewardess nach Angaben von Passagieren: "Hilfe, wir stürzen alle ab!", als das Passagierflugzeug auf dem Weg von London nach Las Vegas in Turbulenzen geriet. "Die Tatsache, dass wir eine schreiende Stewardess hinter uns hatten, hat alles 20-mal schlimmer gemacht", erzählte eine der Mitfliegerinnen der Tageszeitung "Daily Mail".

Der Jumbo-Jet sackte während der rund 30 Minuten andauernden Turbulenzen mehrfach ab. Das Flugzeug mit 451 Passagieren und 18 Besatzungsmitgliedern an Bord konnte dann aber unbeschadet landen. Virgin Atlantic will über Disziplinarmaßnahmen gegen die Stewardess entscheiden, wenn die Crew aus den USA zurückgekehrt ist.

abl/dpa


Die Frage dabei: sind disziplinarische Maßnahmen dafür das wirksame Mittel oder sollte man nicht eher fragen, ob die Stewardess noch flugfähig ist.