
Das gewagte Unterfangen ist nun geglückt: 897 wurden in 80 Sekunden durch AIRBUS evakuiert. Schummriges Licht, eine Cabine wie nach einem Langstreckenflug - wer mal geflogen ist, kennt dies.
AIRBUS hat es geschafft. Obwohl im Vorfeld selbst vom eigenen Management die Erwartungen an den Test gedämpft worden waren, wurde dennoch alles daran gesetzt, gleich beim ersten Mal die letzte noch bestehende Hürde zur Verkehrszulassung zu meistern. Und die Hamburger haben es geschafft und nun stehen dem neuen "König der Lüfte" also die Toren zur Welt offen.
Der ersten Auslieferung an Singapore Airlines im Herbst diesen Jahres steht also nichts mehr im Wege. Trotz dieses aussichtsreichen Jungfernfluges mit Passagieren stehen hat AIRBUS die Gewinnschwelle noch nicht erreicht. Die 12 Milliarden Euro an Entwicklungskosten werden erst bei ca. 300 verkauften Maschinen (Stückpreis 290 Millionen Euro) eingespielt
sein. Noch sind nur 156 Bestellungen eingegangen und die tollkühnen Träume eines Badezimmers am Himmel oder eines Konferenzzentrums sind wohl eher Träume als Realität. Höchstens die arabischen Scheichs werden sich diesen Traum vielleicht leisten wollen, komfortabel zu reisen. Aber auch dort sind die Reisebudgets nicht mehr so übig ausgestattet. Deshalb braucht AIRBUS dringend auch den U.S.-Markt, der bisher weiter fest an BOEING gebunden ist.
No comments:
Post a Comment